10 Reiseziele mit Hund in 2026

Die Urlaubsplanung mit Vierbeiner stellt uns jedes Jahr vor neue Fragen: Welche Regionen sind wirklich hundefreundlich? Wo gibt es die besten Wanderwege? Und wo ist die Anreise unkompliziert? Bei raus und davon haben wir uns für das Jahr 2026 umgeschaut und spannende Regionen für Hundebesitzer recherchiert. Ob einsame Natur in Skandinavien oder kulturelle Highlights in Südeuropa – unsere Auswahl der Reiseziele mit Hund bietet für jeden Geschmack das passende Abenteuer. Wir zeigen euch, wo ihr und eure Fellnasen in diesem Jahr die beste Zeit verbringen könnt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Bretagne: Weite Landschaften an Frankreichs Westküste

  2. Liechtenstein: Gipfelglück im Fürstentum

  3. Abenteuer im Harz: Wandern, Natur und neue Wege entdecken

  4. Dänische Küste: Hygge und endlose Strände

  5. Toskana: Genussmomente zwischen Zypressen

  6. Schweiz: Spektakuläre Gipfel und kristallklare Seen

  7. Schweden-Roadtrip: Natur, Seen und grenzenlose Weite

  8. Innsbruck: Alpenflair in der Stadt

  9. Slowenien: Berge, Seen und wilde Wälder

  10. Allgäuer Alpen: Bergwiesen und perfekte Wanderregionen


"First things first", die Einreise in EU-Länder: Folgende Dinge solltet ihr wissen

Das Verreisen mit dem Hund innerhalb der EU-Länder hat sich in den letzten Jahren deutlich gelockert und ist nun gar nicht mehr so schwierig. Die EU-Verordnung Nr. 576/2013 regelt seit 2013 die Einreisebestimmungen für Hunde und gilt für alle EU-Länder. Wenn ihr dennoch im Detail nachlesen möchtet, welche Bestimmungen in welchem Land gelten, dann findet ihr alle Infos übersichtlich in unserem Beitrag dazu.

So, nun geht’s aber los…

1. Bretagne: Weite Landschaften an Frankreichs Westküste

eite Landschaft mit einem Flusslauf und gelbem Gras im Vordergrund, im Hintergrund thront die Klosterinsel Mont-Saint-Michel unter einem blau-weißen Wolkenhimmel.

Der majestätische Mont-Saint-Michel thront über der weiten Bucht – ein unvergesslicher Anblick bei einer Wattwanderung. (Bildquelle: Unsplash)

Die Bretagne im Westen Frankreichs ist bekannt für ihre wilden Klippen und die tief verwurzelte keltische Geschichte. Für Reisende mit Hund bietet diese Region eine enorme Freiheit. Die Küstenwanderwege (Sentiers des Douaniers) ziehen sich über hunderte Kilometer entlang des Meeres und bieten immer wieder spektakuläre Ausblicke auf alte Festungen und Leuchttürme.

Ein absolutes Highlight an der Grenze zur Normandie ist Mont-Saint-Michel. Auch wenn die Klosterinsel selbst oft trubelig ist, bieten die weiten Wattflächen der Bucht fantastische Möglichkeiten für ausgedehnte Wanderungen mit Blick auf die markante Silhouette der Abtei.

Landschaftlich besticht die Bretagne durch ihren Kontrast aus schroffen Felsen und feinen Sandbuchten. Hundebesitzer finden hier oft mehr Platz zum Toben als an der touristisch stärker erschlossenen Côte d'Azur. Die bretonische Gastronomie ist zudem ein Highlight: In vielen Restaurants sind Hunde willkommen, während man selbst herzhafte Galettes (das sind traditionelle, würzige Pfannkuchen aus Buchweizenmehl) oder fangfrischen Fisch genießt. Wer eine Mischung aus Abenteuer, Geschichte und rauer Natur sucht, sollte die Bretagne für 2026 fest einplanen.

2. Liechtenstein: Gipfelglück im Fürstentum

Blick auf das majestätische Schloss Vaduz – Wahrzeichen des Fürstentums und Ziel schöner Spaziergänge. (Bildquelle: tourismus.li)

Liechtenstein ist eines der kleinsten Länder der Welt, aber für Wanderer mit Hund ein wahres Kraftpaket. Das Fürstentum zwischen der Schweiz und Österreich bietet ein perfekt ausgebautes Netz an Bergwanderwegen, die oft durch unberührte Natur und zu malerischen Berghütten führen. Ein besonderes Erlebnis ist der Fürstensteig, der mit seinen in den Fels gehauenen Pfaden spektakuläre Tiefblicke auf das Rheintal ermöglicht.

Für entspanntere Runden eignet sich das Bergdorf Malbun. Auf über 1.600 Metern Höhe gelegen, ist es ein idealer Ausgangspunkt für Touren, die auch für weniger bergbegeisterte Vierbeiner gut machbar sind. Das Fürstentum überzeugt durch seine Ruhe und die herzliche, alpine Gastfreundschaft. Ob eine Gassi-Runde mit Schlossblick in Vaduz oder eine Gipfeltour auf den Naafkopf – Liechtenstein ist der perfekte Ort für eine exklusive Auszeit in den Bergen.

3. Abenteuer im Harz: Wandern, Natur und neue Wege entdecken

Der Harz ist und bleibt eines der vielseitigsten deutschen Mittelgebirge. Ob für einen Kurztrip oder einen ausgiebigen Wanderurlaub – die Region bietet zu jeder Jahreszeit das passende Programm. Besonders hervorzuheben ist das Torfhausmoor mit seinen einzigartigen Holzstegen, die durch eine fast mystische Moorlandschaft führen.

Die Region hat sich in den letzten Jahren stark auf den Hundetourismus spezialisiert. Viele Hotels bieten spezielle Services für Vierbeiner an. Die Wanderwege sind bestens markiert und bieten abwechslungsreiche Routen von leicht bis anspruchsvoll. Der Harz beweist, dass man nicht weit reisen muss, um echte Wildnis und tiefe Wälder zu erleben.

Lesetipp: Wer noch weitere Inspirationen und Informationen rund um den Harz haben möchte, der wird in unserem Reisebericht fündig.

4. Dänische Küste: Hygge und endlose Strände

Luftaufnahme des Küstenortes Lønstrup bei leichtem Nebel; rote Backsteinhäuser mit weißen Giebeln liegen auf einer Anhöhe direkt über dem Strand.

Das malerische Lønstrup an der dänischen Westküste – wo rote Ziegeldächer auf die wilde Nordsee treffen.

Dänemark bleibt auch 2026 ein beliebtes Reiseziele mit Hund. Das Land steht für Entspannung und die berühmte skandinavische Gelassenheit. Besonders die Westküste mit ihren breiten Sandstränden bietet ideale Bedingungen für lange Spaziergänge. Wer hier Urlaub macht, schätzt die Weite und das unaufgeregte Miteinander.

Lønstrup an der Nordseeküste ist ein Paradebeispiel für den dänischen Küstencharme: Das einstige Fischerdorf schmiegt sich an eine hohe Steilküste und ist heute für seine Kunsthandwerker und die raue, wunderschöne Natur bekannt.

Die Infrastruktur für Hunde ist in Dänemark vorbildlich. Viele Ferienhäuser sind explizit für Haustiere ausgeschrieben und oft eingezäunt. In der Nebensaison (zwischen Oktober und März) dürfen Hunde an den meisten Stränden ohne Leine laufen, was Dänemark zu einem Paradies für aktive Vierbeiner macht. Kulinarisch gehört ein Besuch in den lokalen Bäckereien zum Pflichtprogramm – die dänische Gebäckkultur ist legendär. Für alle, die Ruhe und frischen Wind suchen, ist die dänische Küste die perfekte Wahl.

Lesetipp: Ihr seid mitten in der Urlaubsplanung und sucht noch nach den perfekten Ausflugszielen für Nordjütland? In unserem Reisebericht erfahrt ihr im Detail, wie ihr eine abwechslungsreiche Woche im hohen Norden verbringen könnt.

5. Toskana: Genussmomente zwischen Zypressen

Typisch für die Toskana. Zypressenreihen und weite, goldene Felder. (BIldquelle: Unsplash)

Die Toskana ist das Sinnbild für italienische Lebensqualität. 2026 ist die Region ein wunderbares Ziel, um Kultur und Natur zu verbinden. Die typischen Zypressenalleen und die sanft geschwungenen Hügel bieten eine Kulisse, die zur Entschleunigung einlädt. Auch wenn die historischen Zentren von Florenz oder Siena mit Hund herausfordernd sein können, ist das Umland umso entspannter.

Für den Urlaub mit Hund bieten sich vor allem Agriturismos – kleine, oft familiär geführte Landgüter – oder eines der vielen charmanten Ferienhäuser an. Hier ist meist genügend Platz für den Auslauf, und man kann direkt von der Haustür aus in die Weinberge starten. Die italienische Gastfreundschaft gegenüber Hunden ist groß, und viele Weingüter erlauben die Begleitung durch den Vierbeiner bei Besichtigungen. Ein Ziel für Genießer, die das "Dolce Vita" gemeinsam erleben wollen.

6. Schweiz: Spektakuläre Gipfel und kristallklare Seen

Die Schweiz ist für Hundebesitzer ein Paradies. Besonders die Region um das Berner Oberland mit den ikonischen Orten Lauterbrunnen und Grindelwald lässt Wanderherzen höher schlagen. In Lauterbrunnen, dem Tal der 72 Wasserfälle, bieten sich flache Spazierwege mit atemberaubenden Ausblicken auf die herabstürzenden Wassermassen, während Grindelwald den perfekten Zugang zur Eiger-Nordwand und anspruchsvolleren Alpentouren ermöglicht.

Einen kulturellen Kontrast dazu bietet Luzern am Vierwaldstättersee. Hier könnt ihr mit eurem Hund entspannt über die Kapellbrücke schlendern oder eine Schifffahrt auf dem tiefblauen See unternehmen. Die Bergbahnen in der gesamten Region sind oft hundefreundlich und bringen euch mühelos in luftige Höhen. Die Kombination aus massiven Felswänden, satten Almwiesen und glasklaren Seen macht die Schweiz zu einem der beeindruckendsten Reiseziele für 2026.

Lesetipp: Ihr träumt von Bergluft und Schweizer Gastfreundschaft? In unserem neuen Reisebericht erfahrt ihr, wie ihr eine unvergessliche Woche zwischen den Wasserfällen von Lauterbrunnen und den Ufern des Vierwaldstättersees verbringt.

7. Schweden-Roadtrip: Natur, Seen und grenzenlose Weite

Für Fans von Roadtrips ist Schweden das ideale Ziel. Das Land bietet eine Weite, die man in Europa selten findet. Mit dem Camper und Hund durch Schweden zu reisen, bedeutet maximale Unabhängigkeit. Man kann an einsamen Seen halten, durch endlose Wälder wandern und die Stille genießen.

Die schwedische Natur ist geprägt von Wasserfällen, Seenlandschaften und einer zerklüfteten Küste. Mit etwas Glück lassen sich Elche beobachten, und im Spätjahr tanzen oft Polarlichter am Himmel. Dank des Jedermannsrechts ist das Naturerlebnis hier besonders intensiv. Schweden ist ein Ort für echte Individualisten, die den Komfort des eigenen "Zuhauses auf Rädern" mit der Wildnis des Nordens kombinieren wollen.

Lesetipp: Euch zieht es an die schwedische Westküste? In unserem Reisebericht zu Bohuslän erfahrt ihr alles über unsere Erlebnisse zwischen Schären und Inseln und warum die Region für einen Urlaub mit Hund so perfekt ist.

8. Innsbruck: Alpenflair in der Stadt

Eine Reihe mehrstöckiger, farbenfroher historischer Gebäude in Farbtönen wie Orange, Gelb und Grün steht direkt an einem Flussufer.

Die ikonische bunte Häuserzeile am Inn vor der imposanten Kulisse der Nordkette.

Innsbruck bietet die einzigartige Kombination aus städtischem Leben und alpiner Wildnis. Die Stadt ist der ideale Ausgangspunkt für alle, die nicht auf kulturelle Highlights verzichten wollen, aber innerhalb von Minuten im Hochgebirge sein möchten. Das Goldene Dachl und die charmanten Cafés der Altstadt bilden einen spannenden Kontrast zur modernen Nordkettenbahn.

Für Hunde bietet Innsbruck durch seine vielen Parks und die direkte Anbindung an Bergwanderwege viel Abwechslung. Man kann den Vormittag entspannt in der Stadt verbringen und den Nachmittag auf einer Almhütte mit Blick über das Inntal genießen. Ein zentrales Ziel in den Alpen, das sich auch hervorragend als Zwischenstopp auf dem Weg weiter in den Süden eignet.

Lesetipp: Ihr plant einen Städtetrip nach Innsbruck und sucht nach Inspirationen? In unserem Reisebericht erfahrt ihr, wie ihr Kultur und Gipfelerlebnisse an einem Wochenende perfekt miteinander verknüpft.

9. Slowenien: Berge, Seen und wilde Wälder

Der Bleder See mit seiner Insel und der Burg ist ein Wahrzeichen Sloweniens. (Bildquelle: unsplash)

Slowenien gilt als einer der großen Geheimtipps für 2026. Das Land ist klein, aber unglaublich abwechslungsreich. Auf engstem Raum finden sich hier smaragdgrüne Flüsse, schroffe Alpengipfel und dichte Urwälder. Slowenien eignet sich hervorragend für einen Roadtrip, bei dem man innerhalb weniger Tage völlig unterschiedliche Landschaften kennenlernen kann.

Besonders hundefreundlich zeigen sich die Regionen um die Seen Bohinj und Bled. Während Bled touristisch bekannter ist, bietet der Bohinj-See mehr Ruhe und naturbelassene Wanderwege. Die slowenische Küche ist zudem hervorragend und kombiniert alpine Einflüsse mit mediterraner Leichtigkeit. Ein Ziel für alle, die ein kompaktes, aber intensives Naturerlebnis suchen.

10. Allgäuer Alpen: Bergwiesen und perfekte Wanderregionen

Eine sonnige, alpine Landschaft im Allgäu mit saftig grünen Bergwiesen im Vordergrund, durch die sich schmale Pfade ziehen.

Saftige Bergwiesen und ein beeindruckendes Panorama – die Allgäuer Alpen laden zu ausgedehnten Wanderungen ein. (Bildquelle: Unsplash)

Das Allgäu steht für klassische Alpenidylle. Grüne Wiesen, klare Bergseen und ein beeindruckendes Panorama machen die Region zu einem beliebten Reiseziel mit Hund im süddeutschen Raum. Die Nähe zu Österreich ermöglicht zudem spontane Ausflüge in die Nachbarregionen.

Die Infrastruktur ist perfekt auf Wanderer und ihre Begleiter eingestellt. Es gibt unzählige Routen, die sowohl für gemütliche Spaziergänger als auch für ambitionierte Bergsteiger geeignet sind. Wichtig für den Urlaub im Allgäu: In Gebieten mit Almwirtschaft sollte man auf die Kühe achten und Hunde stets kontrolliert führen. Wer die Berge liebt, kommt am Allgäu nicht vorbei.

Fazit für eure Planung 2026

Die Auswahl für das Jahr 2026 zeigt: Hundefreundlicher Urlaub muss keine Kompromisse bedeuten. Ob ihr die raue Freiheit in Dänemark oder der Bretagne sucht, im Camper durch Schweden zieht oder die alpine Bergwelt im Allgäu und Slowenien erkundet – die Möglichkeiten sind vielfältiger denn je. Wichtig bei jeder Planung ist es, die individuellen Bedürfnisse des Hundes mit den Gegebenheiten vor Ort abzugleichen. Wir von raus und davon wünschen euch viel Erfolg bei der Planung eures nächsten Abenteuers und viele unvergessliche Momente in der Natur.

Magazinbeitrag

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